Katze zum Trinken animieren

So kannst du deine Katze zum Trinken animieren

Katzenbesitzer sehen ihre Tiere in aller Regel als nahezu vollwertige Familienmitglieder. Wenn diese nun also aus irgendeinem Grund Anlass zur Sorge geben, treibt dies das Herrchen oder Frauchen entsprechend um. Eine typische Verhaltensweise, die vielleicht auch dir Sorgen bereitet, ist, wenn die Katze aus unerfindlichen Gründen kaum noch zu trinken scheint. In diesem Kontext ist es wichtig, dass es dir gelingt, deine Katze zum Trinken animieren zu können. Neben weiteren zahlreichen Infos rund um das hierzulande beliebteste Haustier bei Anivigo.de findest du in den folgenden Abschnitten auch diesbezüglich wertvolle Tipps. Wann solltest du also deine Katze zum Trinken animieren?

Katze zum Trinken animieren – Lass dich nicht täuschen

Zunächst einmal ist es von großer Bedeutung, das Problem auszumachen. Das sollte sich doch recht einfach umsetzen lassen, denn schließlich musst du ja nur regelmäßig den Wassernapf kontrollieren, richtig? Falsch! Tatsächlich nämlich ist es keineswegs so einfach und ein vergleichsweise voller Wassernapf ist nicht zwangsläufig ein sicheres Indiz dafür, dass deine Katze mehr trinken sollte.

Die allermeisten Katzenarten bedienen sich zum Stillen ihres Durstes nämlich keineswegs nur des dafür vorgesehenen Wassernapfes. Die edlen Tiere sind in diesem Hinblick sehr viel kreativer, als viele Menschen glauben und so werden beispielsweise tropfende Wasserhähne abgeleckt oder das restliche am Duschkabinen- oder Wannenboden befindliche Wasser aufgeschleckt; ja sogar der mit Wasser gefüllte Topf im Spülbecken wird für das Löschen des Durstes zweckentfremdet. Nur weil der Wassernapf also unangetastet ist, musst du nicht gleich deine Katze zum Trinken animieren.

Bei Freigängern indes gestaltet sich dies freilich noch erheblich schwieriger, da diese sich auch unterwegs aller möglichen Quellen bedienen. Wie kannst du nun also herausfinden, ob du deine Katze zum Trinken animieren solltest, weil sie zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt?

 

Muss ich nun meine Katze zum Trinken animieren?

Da es sich aus vorgenannten Gründen äußerst schwierig gestalten kann, das Trinkverhalten deines Tieres zu kontrollieren, hat sich ein vergleichsweise simpler Trick etabliert, mit welchem du schnell und einfach prüfen kannst, ob der Flüssigkeitshaushalt deiner Katze keinen Anlass zur Sorge gibt oder du eben doch deine Katze zum Trinken animieren solltest.

Wenn dein Stubentiger das nächste Mal seine Streicheleinheiten einfordert und sich zum Kuscheln zu dir gesellt, solltest du die Gelegenheit beim Schopfe packen und folgendes probieren…

Zieh die Hautfalte, die sich im Nacken befindet, behutsam ein wenig hoch. Sollte sich diese Falte umgehend wieder glätten und sich in den Ausgangszustand zurückbilden, musst du dir keine Sorgen über den Flüssigkeitshaushalt machen. Sollte das jedoch nicht der Fall sein, ist das ein klares Indiz, dass du deine Katze zum Trinken animieren solltest und ggf. sogar ein Tierarzt zu konsultieren ist. Über eventuelle Kosten musst du mit einer adäquaten Tierkrankenversicherung nicht weiter nachdenken.

 

Katze zum Trinken animieren

Im Laufe der Zeit haben sich für diesen Zweck recht wirksame “Tricks” herauskristallisiert. Im Wesentlichen kann in diesem Kontext beispielsweise der Drang der Katzen ausgenutzt werden, sich an fließendem Wasser zu bedienen. Wenn du also beispielsweise einen Zimmerbrunnen hast, der aktuell womöglich im Keller im wahrsten Wortsinn ein Schattendasein fristet, solltest du diesen reaktivieren und zum Beispiel im Wohnzimmer aufstellen.

Du wirst schnell feststellen, dass sich dein Tier nur allzu gerne daran zu schaffen macht. Hierbei kannst du deine Katze zum Trinken animieren, indem du ihre Vorliebe für Fließwasser und auch ihren Spieltrieb nutzt und hast ganz nebenbei die Wohnung mit einem dekorativen Stilelement aufgehübscht. Wichtig ist in diesem Fall jedoch, dass du dem Brunnen keine Zusatzstoffe beimengst.

 

Katze zum Trinken animieren – abgestandenes Wasser

Viele Katzen jedoch ergötzen sich auch sehr gerne an abgestandenem Wasser. In diesem Fall empfiehlt es sich beispielsweise, den Trinknapf nicht direkt mit fließendem Wasser zu füllen, sondern das Wasser zunächst einmal eine Weile in einem dafür geeigneten Behältnis stehen zu lassen und erst dann in den Napf zu füllen. Du wirst erstaunt sein, wie selbstverständlich deine Katze sich plötzlich über das Wasser hermacht, wohingegen sie das kühle Nass zuvor verschmäht hat, wenn es direkt aus dem Wasserhahn kam. So kannst du auf ganz natürliche Weise deine Katze zum Trinken animieren.

 

Besonderheit bei Kitten

Besonders sensibel solltest du mit einem Kitten umgehen, wenn es beispielsweise zu früh von der Mutter getrennt wurde und daher nicht von ihr lernen konnte, wozu ein Wassernapf da ist und wie man ihn nutzt. In diesem Fall kannst du dir den noch besonders ausgeprägten Spieltrieb des jungen Tieres zu Nutze machen und zum Beispiel einen kleinen Ball in den Napf werfen, den das Kätzchen nun versucht, mit den Pfoten herauszuangeln. Dass die kleinen Pfötchen bei diesem Spiel nass werden ist unvermeidlich, was zur Folge hat, dass das Kätzchen die Pfoten ableckt und eine Verbindung zwischen dem Napf und dem Wasser herstellt. Auch damit kannst du deine Katze zum Trinken animieren.

In jedem Fall ist es von großer Wichtigkeit, dass du deine Katze zum Trinken animieren und im Zweifelsfall einen Tierarzt aufsuchen musst, wenn dir das nicht gelingen sollte, um verschiedene Katzenkrankheiten schon frühzeitig zu vermeiden.

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