Katze Verstopfung

Das sind Anzeichen, dass deine Katze Verstopfung hat

Grundsätzlich setzen Katzen täglich Kot ab. Entgegen Durchfall und Erbrechen lässt sich eine Verstopfung bei Katzen nicht immer direkt ermitteln. Je nachdem ob es sich um eine Hauskatze oder einen Freigänger handelt, ist es daher einfach oder schwieriger eine Verstopfung bei Katzen festzustellen.

Während dein Stubentiger regelmäßig sein Katzenklo besucht und Du nach einer gewissen Zeit genau weißt, wann und wie viel er kotet, kannst Du leicht erkennen, wenn etwas nicht stimmt. Bei Katzen, die sich viel draußen aufhalten und das heimische Katzenklo daher eher selten nutzen ist das schon nicht mehr ganz so einfach.

Wie Du dennoch erkennen kannst, ob deine Katze Verstopfung hat, erklären wir von Anivigo Tierversicherungen dir in diesem Beitrag.

Mögliche Ursachen, warum deine Katze Verstopfung hat

Wenn dir bei deiner Katze Auffälligkeiten beim Koten auffallen, weil deine Katze weniger und nur kleine rundliche Kotbälle absetzt oder sie Mühe hat überhaupt Kot abzusetzen, kann dies verschiedene Ursachen haben. Je nach Grad der Verstopfung werden dann unterschiedliche Vorgehensweisen nötig. Im Folgenden erklären wir dir erstmal genaueres zu den Ursachen für Verstopfung.

Haarballen:

Katzen sind sehr reinliche Tiere, die sich täglich putzen und pflegen. Dabei gelangen je nach Art des Fells mehr oder weniger Haare mit in den Magen. Dort sammeln sie sich und verbinden sich zu Haarballen, die die Katze irgendwann erbricht. Gelingt es deiner Katze nicht, die durch die Pflege aufgenommenen Haare wieder zu erbrechen, kann es schnell zu Verstopfung kommen. Neben dem eigenen Fell tritt derselbe Effekt ein, sollte deine Katze aus Versehen einmal einen Fremdkörper verschlucken, der im Magen aufquillt.

Mangel an Feuchtigkeit:

Wenn Du deiner Katze überwiegend Trockenfutter verabreichst und sie zudem wenig trinkt, kann es schnell zu Feuchtigkeitsmangel kommen. Die Folge: Deine Katze hat Verstopfung. Sollte diese Ursache für die Verstopfung deiner Katze verantwortlich sein, kannst Du versuchen sie dazu zu bringen mehr zu trinken. Sollte dies nicht gelingen, kannst Du auch auf Nassfutter umsteigen. Dieses enthält mehr Feuchtigkeit, sodass das Futter den Verdauungstrakt besser passieren kann.

Krankheiten:

Sollte das alles noch nichts genützt haben, kann es auch sein, dass die Verstopfung deiner Katze durch eine Krankheit verursacht wurde. Eine Entzündung des Darmbereiches, Nierenkrankheit oder Fehlbildungen der Rückenwirbel sind nur einige wenige Krankheiten, die Verstopfung bei Katzen auslösen können. Unter diese Rubrik fallen außerdem psychische Probleme wie Stress, die eine Störung des Magen-Darm-Traktes mit sich bringen und zu Verstopfung führen können.

Hat deine Katze Verstopfung, kann folgendes helfen

Je nachdem wie schwerwiegend deine Katze Verstopfung hat, können, ähnlich wie beim Menschen, gewisse Hausmittel helfen, die Verstopfung zu lösen.

Zum Beispiel kannst Du deiner Katze ein paar Tropfen pflanzliches Öl ins Futter geben. Dies macht den Stuhl weicher, sodass dieser dem Darm besser passieren kann.  Auch Flohsamenschalen können helfen, den Kot weicher zu machen. Beachte jedoch, dass Du eine angemessene Dosierung nicht überschreitest. Solltest Du deiner Katze zu viel Weichmacher ins Futter geben kann dies schnell in Durchfall umschlagen. Wenn Du dir bezüglich der richtigen Dosierung unsicher bist, frage einfach bei deinem Tierarzt nach.

Fehlt deiner Katze Flüssigkeit, kannst Du dies durch verschiedene Wege lösen. Zum einen kannst Du in der Wohnung mehrere Wassernäpfe außerhalb des Futternapfes aufstellen. Auch ein kleiner Trinkbrunnen kann deine Katze animieren, mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Zum anderen kannst Du deiner Katze über ihr Futter mehr Flüssigkeit zuführen. Entweder, wie oben bereits erwähnt, über die Zufuhr von Nassfutter oder durch eine Erhöhung des Ballaststoffgehaltes. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Ballaststoffgehalt zu erhöhen. Neben Ballaststoffpulver aus der Apotheke kannst Du deiner Katze auch Kürbisbrei ins Futter mischen. Dieser regt die Darmtätigkeit an und kann der Verstopfung entgegenwirken.

Hilft das alles nichts, solltest Du deinen Stubentiger doch einmal vom Tierarzt durchchecken lassen. Röntgenbilder oder eine Blutuntersuchung können Aufschluss über den Grad der Verstopfung geben. Die bestmögliche Behandlung kann der Tierarzt dann individuell feststellen. Sollte die Umstellung der Ernährung nicht ausreichend gewesen sein, kann der Arzt deiner Katze Medikamente verschreiben, die die Verstopfung lösen.

Bei sehr schweren Fällen von Verstopfung muss der Tierarzt sofort handeln. Hier kann das Tier unter Einsatz von Narkose operativ behandelt werden. Das Durchführen eines Einlaufs ist dann die häufigste Methode.

Damit Du dir keine Sorgen um die Kosten für die Behandlung deines geliebten Haustieres machen musst, bieten wir spezielle Versicherungen für Katzen an. Informiere dich dazu gerne bei uns über eine Katzenkrankenversicherung oder eine Katzen-OP-Versicherung.

Solltest Du weitere Fragen zu unseren Produkten und Dienstleistungen haben, nimm gerne Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf deine Anfrage und helfen mit unserer Expertise gerne weiter.

Wenn Du dich für weitere Themen rund um die Katze interessierst, besuche doch unseren Katzenblog. Neben Katzenkrankheiten kannst Du hier auch viel über Katzenrassen und der Erziehung von Katzen erfahren.

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