Katzenarten

Katzenarten: Wir erklären, welche Katzen es gibt und worin die Unterschiede liegen

Rein an der Anzahl der Tiere gemessen ist die Katze das beliebteste Haustier hierzulande. Mit über 14 Millionen Exemplaren in den vergangenen Jahren werden selbst die so beliebten Hunde um einige Millionen Tiere abgehangen. Die Beliebtheit der Katzen ist von vielen Faktoren abhängig, immerhin sind die Katzen eine hervorragende Gesellschaft, ästhetisch ansprechend, weitestgehend pflegeleicht im Umgang und auch recht günstig. Warum sich dabei im Einzelnen für die Katze entschieden wird kann verschiedenste Gründe haben, die große Beliebtheit wird aber bereits so schnell ersichtlich.

Doch Katze ist nicht gleich Katze, immerhin gibt es verschiedenste Arten und Rassen, die Unterscheidungen mitbringen. Genau hierauf möchten wir von Anivigo.de uns in der Folge fokussieren und Dir eine möglichst breite Übersicht über die vielen Katzenarten geben.

Die Klassifikation der Katzen ist besonders interessant

Spätestens dann, wenn das Verhalten von Großkatzen wie Tigern, mit dem der Hauskatzen verglichen wird, wenn kaltes Wasser ins Spiel kommt sind jegliche Zweifel besiegt, dass es eine gewisse Verwandtschaft gibt. Biologisch ist diese Verwandtschaft natürlich auch ganz anders begründet, interessant ist dabei aber besonders ein Blick auf die breit aufgestellt Klassifizierung der verschiedensten Katzenarten und Verwandten.

So gibt es in der Familie der Felide die beiden Unterfamilien der Felilne und Pantherine. Zu den Felinen gehören dabei auch die klassischen Hauskatzen, die wir kennen und die der Ursprung der vielen Züchtungen sind. Dazu gehören beispielsweise Wildkatzen, Hauskatzen, Graukatzen oder Sandkatzen. Auch die Verwandtschaftsgruppe der Ozelots und Pumas sind der Unterfamilie der Feline zuzuordnen und somit näher mit den klassischen Katzen verwandt.

Zu den Pantherinnen gehören dabei etwas andere Verwandtschaftsgruppen und Spezies. Am bekanntesten ist dabei die Gruppe der Panther, die Großkatzen wie Löwen, Leoparden oder Tiger beinhaltet. Die Verwandtschaftsgruppen der Luchse, Marmorkatzen oder Leopard Katzen sind aber auch Teil der Pantherin und selbst damit ist die diffuse Auflistung der verschiedenen Katzenarten noch nicht abgeschlossen. Mehr Details sind hier nicht notwendig, da die Vielfalt der Katze bereits hierdurch deutlich wird.

 

Auffällig ist, dass es deutlich weniger Katzenarten als Hunderassen gibt und das aus gutem Grund

Katzen und Hunde oder besser gesagt deren Besitzer müssen sich ständig Vergleiche gefallen lassen. Diese sind oft subjektiv und im Endeffekt kann jeder selbst entscheiden, welches Tier besser gefällt. Doch ein auffälliger Vergleich, der nicht wegzureden ist, ist, dass es deutlich mehr Hunderassen als Katzenrassen gibt, zumindest wenn die domestizierten Arten betrachtet werden. Mit einem Blick auf unsere Übersicht an Hunderassen im Vergleich zu diesem Artikel, wirst Du schnell sehen, dass die Menge doch erheblich ist. Doch woran liegt das?

Der wohl wichtigste Grund hierfür ist geschichtlich verankert. So haben Hunde für den Menschen oft und lange auch praktische Nutzen mitgebracht und werden auch so klassifiziert. Besonders Jagdhunde sind dabei in verschiedensten Teilen der Erde gezüchtet worden und tragen zu den Unterschieden bei. Bei den Katzen ist die Situation allerdings etwas anders, da diese besonders aus ästhetischen Gründen gehalten und auch gezüchtet worden sind und sich das Ganze bis heute auch weiterhin so zeigt. Daher sind bei den Katzenarten die Klassifizierungen auch oft nach diesen ästhetischen Unterschieden.

Die Übersicht der wichtigsten Katzenrassen

Im nächsten Schritt möchten wir nun einen Blick auf die tatsächlichen Katzenarten werfen und setzen daher auf eine alphabetische Reihenfolge:

  • Abessinier

Wie viele andere Katzen auch, wurde die Beliebtheit der Abessinier kolonialgeschichtlich geprägt, da die Engländer diese mit nach Europa brachten und mehrfach kreuzten und weiterzüchteten. Die aus Ostafrika stammende Katzenart ist durch die angenehmen Kurzhaare geprägt und gelten als besonders ruhiges Tier, welches gut mit Menschen auskommt. Auch die Pflegeleichtigkeit der Abessinier macht die Katze so beliebt und in vielen Fällen kommen auch Kinder hervorragend mit der Katzenart aus. Trotz des angenehmen Charakters gilt die Katze als aktiv und ist ein Freigänger.

  • American Curl

Auf den ersten Blick wirkt die American Curl eher wie Verwandte Katzenarten wie der Luchs. Besonders das Fell mit der abwechslungsreichen Färbung ist ein wichtigste Indiz hierfür. Bei der optischen Betrachtung sind aber besonders die namensgebenden Ohren mit einer sehr ungewöhnlichen Form zu erwähnen, die bei vielen Exemplaren genetisch bedingt vorkommt. Es handelt sich um eine Hauskatze, die in den meisten Fällen sehr angenehm ist, allerdings hängt das oft auch von der tatsächlichen Stammbaumgeschichte der Katze ab. In den meisten Fällen handelt es sich aber um eine Familienkatze.

  • American Wirehair

Wer auf der Suche nach einer schönen Katze mit einem besonderen Fell für die Haltung in der Wohnung ist, trifft mit der American Wirehair eine gute Wahl. So handelt es sich zwar um eine große Katze, diese ist allerdings dennoch relativ ruhig und sucht gerne den Bezug zum Menschen. Prinzipiell ist die Katze auch gut für Familien geeignet, allerdings ist eine Eingewöhnungszeit hierfür stets eine gute Idee. Abgesehen von der wöchentlichen Fellpflege ist der Umgang mit dem Tier dabei weitestgehend einfach und auch in Sachen Allergien überzeugt die American Wirehair.

  • Asian-Katze

Verspielt, liebevoll und ausgesprochen neugierig ist die Asian Katze. Diese stammt ursprünglich wie viele andere Katzen auch aus Asien und wurde in den vergangenen Jahrhunderten von den Engländern nach Europa gebracht. Auch die Intelligenz der Asian-Katzen gehört zu den prägenden Eigenschaften und helfen bei einer gewissen Selbstständigkeit. Die Felle sind kurzhaarig und benötigen wöchentliche Pflege. Die Katze wird vorwiegend in der Wohnung gehalten und gilt als elegantes und zierliches Exemplar, was auch an der schlanken Körperform der Tiere liegt.

  • Australian Mist

Ein sehr einprägsames Äußeres bringt die Australian Mist mit. Riesige, durchdringende Augen, aufmerksame und aufgestellte Ohren und ein helles aber durchaus farblich flexibles Fell sind die auffälligsten Merkmale hierfür und machen das Tier somit zum ansehnlichen Begleiter. Die mittlere Größe hat hierauf ebenfalls einen gewissen Einfluss. Halten kannst Du die Australian Mist in der Wohnung und ein begrenzter Ausgang ist dabei ausreichend. Charakterlich ist die Katze oft spielerisch unterwegs und geht auch ab und zu auf Erkundungstouren. Auch die schnelle Einbindung in die Familie trägt dabei zur Eignung als Hauskatze bei.

  • Ägyptische Mau

Dass Katzen in der Kultur und Geschichte Ägyptens eine wichtige Rolle spielen zeigen bereits unzählige Kunstwerke und Statuen. Auch Katzenarten sind hieraus hervorgegangen, und zwar mit der Ägyptischen Mau als eines der bekanntesten Tiere. Rein optisch sticht besonders die Eleganz der Tiere bereits auf den ersten Blick ins Auge und auch das schöne, leicht gefleckte Fell überzeugt Halter immer wieder. Die Katze sucht gerne die Nähe zum Menschen und mag es auch, wenn einmal etwas mehr los ist. Typischerweise wird das Tier dabei im Haus gehalten, erfreut sich aber auch über gemeinsame Sparziergänge an der Leine.

  • Balinese

Die aus Amerika stammende Balinese hat ein hierzulande für Katzen eher ungewöhnliches Aussehen. Besonders die Kopfform trägt hierzu bei. Die Ohren sind riesig, spitz und aufgestellt, die Augen prägnant sowohl in der Färbung als auch bei der Größe und selbst die durchdringenden Wangenknochen zeigen sich durch das Fell. Gepaart mit der eleganten Körperhaltung ist der Balinese eine ganz besondere Katze.

Mit dem schönen Äußeren kommt auch ein spezieller und nicht ganz einfacher Charakter einher. So ist die Katze oft recht aktiv und ebenfalls bedürftig, wenn es um Aufmerksamkeit geht. Das sollten sich Halter unbedingt merken und vor der Anschaffung der Hauskatze beachten.

  • Bengalkatze

Bei der Bengalkatze wird nicht nur aufgrund des Namens, sondern auch aufgrund der Fellfärbung oft an den bengalischen Tiger gedacht. Sowohl der durchdringende Blick der Katze mit den wunderschönen Augen als auch die das abwechslungsreiche Fell sind wichtige Indizien hierfür. Wichtig für die Bengalkatzen ist dabei, dass diese genügend Freigang erhalten. Bei diesen Ausgängen wird schnell die Umgebung zur Spielfläche für die Katzen, die neugierig und verspielt die Zeit draußen wertschätzen. Dennoch kommen die Katzen auch gut mit der eigenen Familie zuhause zurecht, wenn die Eingewöhnung stimmt.

  • Heilige Birma

Prägend für die Heilige Birma ist besonders die Ausprägung des Fells. Dieses ist halblang und trägt somit zu dem buschigen Aussehen der Katzen bei. Einer gewissen Eleganz erfreut sich die Heilige Birma durch die selbstbewusste Körperform trotzdem. Und auch die blauen Augen verzaubern Halter immer wieder aufs Neue durch die durchdringende Art. Es handelt sich um eine ruhige Wohnungskatze, die sich über Gesellschaft von Menschen erfreut und im Umkehrschluss ebenfalls einiges an Affektion an die Menschen zurückgeben kann.

  • Bombay-Katze

Keine Angst, die Bombay-Katze wird Dir kein Pech bringen, auch wenn das Äußere durchaus diese Vermutung zulässt. Das kurzhaarige Fell ist als tiefschwarz zu bezeichnen und steht lediglich mit erhellten Pfoten, hellen Stellen an den Ohren und den prägnanten Augen im Kontrast.

Halten kannst Du die Bombay Katze im Haus und mit begrenztem Auslauf. Das Fell ist recht pflegeleicht und auch charakterlich triffst Du mit der ruhigen Katze eine wirklich gute Wahl. Sogar die Kombination mit Hunden im Zusammenleben sind bei den Bombay-Katzen unter den richtigen Bedingungen durchaus möglich.

  • Britische Kurzhaarkatze

Trotz der durchaus beachtlichen Größe der britischen Kurzhaarkatze ist diese mit einem sehr weichen Aussehen geprägt. Das liegt daran, dass viele Körperformen eher abgerundet sind und auch das Fell zwar kurzhaarig aber durchaus weich ist. Gepaart mit einer Vielzahl an optischen Ausprägungen wie den flexiblen Fellfarben spricht die britische Kurzhaarkatze daher optisch an.

Gehalten wir das Tier in der Wohnung und trotz der durchaus vorhandenen räumlichen Nähe der Tiere zu den Menschen, gelten die Katzen nicht als anhänglich und als entspannte und unabhängige Tiere. Insgesamt ist die Haltung daher durchaus entspannt.

  • Burma Katze

Eine interessante Kreuzungsgeschichte mit Umwegen aus Burma nach Kalifornien und dortigen Kreuzungen liegt der heute bekannten Burma Katze zugrunde. Das Resultat daraus ist ein unabhängiger Freiläufer mit einem zierlichen und neugierigen Aussehen. Trotzdem ist ein großes Maß an Aufmerksamkeit seitens der Menschen erforderlich, um die Katze glücklich zu stimmen. Diese Charakterzüge gehen des Weiteren mit einer intelligenten Art einher und auch in Sachen Gesundheit und Fellpflege überzeugt die Rasse durchaus.

  • Burmilla

Viele Züchtungen von Katzen sind gezielt. Nicht so die Burmilla, die eher durch Zufall und ein Versehen aus der Burma Katze und der Chinchilla gezüchtet wurde und hervorragende Eigenschaften beider Tiere erbte. Im Grunde genommen lässt sich die Burmilla in der Folge als weiße Burma Katze verstehen, da das Fell des Chinchillas übernommen wurde, die meisten anderen Eigenschaften wie die Intelligenz und das Verlangen nach Aufmerksamkeit aber durchaus als vergleichbare Faktoren zu sehen sind. Mit der richtigen Erziehung können die Katzen dabei sogar mit Kindern zurechtkommen.

  • Chinchilla Katze

Die Chinchilla Katze hat ein fast schon komödiantisches Aussehen. So wirkt der Blick der Katze fast immer überrascht, was nicht zuletzt am langen Fell, an den kurzen Beinen und den großen Augen liegt. Genauso kuschelig wie die Katze aussieht ist auch das Verhalten. Die anhängliche Katze ist stets den Menschen zugeneigt und freundlich, wobei das Tier dabei keinesfalls schüchtern ist. Unbedingt zu beachten ist für Halter dabei, dass eine tägliche Fellpflege notwendig ist, um das üppige Fell zu kontrollieren.

  • Cornish Rex

Einen sehr speziellen Geschmack rein optisch trifft die Cornish Rex. So erinnert das muskulöse Tier aufgrund der riesigen Ohren, die praktisch größer sind als der kleine Kopf, dem dünnen Schwanz und den kurzen Hinterbeinen an verschiedenste Tiere in einem. Hinzu kommt ein gelocktes Fell, welches auch interessante Flecken annehmen kann.

In der Haltung ist die Cornish Rex weitestgehend unabhängig, lebt aber trotzdem primär im Haus und ist dabei stets freundlich. Die Fellpflege reicht wöchentlich aus und macht das Tier somit weitestgehend pflegeleicht. Und mit dem richtigen Training liegt auch eine Eignung für Kinder und die ganze Familie vor.

  • Cymric

Keine Sorge, auch wenn Du die Gattung der Cymric nicht beim ersten Mal richtig aussprechen wirst, wird die Katze eine sehr enge Bindung zum Halter aufbauen. Diese geht auch damit einher, dass gegenüber Fremden eine gewisse Schüchternheit stetig mitschwimmt. Das Tier ist dabei leise und bleibt gerne im Inneren.

Rein optisch handelt es sich um ein kräftiges Tier, welches mit den großen Augen und dem üppigen Fell auch optisch schnell begeistern und überzeugen kann. Und auch wenn die Katze hin und wieder recht dick aussieht, ist das besonders auf eine Besonderheit rund um die Wirbelsäure der Rasse zurückzuführen und nicht gezwungen ein Anzeichen für Übergewicht.

  • Devon Rex

Zugegebenermaßen ist die Devon Rex rein optisch eine Besonderheit, die für viele mindestens Gewöhnungsbedürftig ist. Hintergrund ist, dass die Katze mit großen Ohren an einem kleinen Kopf, einem schlanken Hals und einem ausgeprägten Buckel doch einige Besonderheiten mitbringt, besonders in dieser Kombination. Ergänzt wird dieses Aussehen dann auch noch durch besondere Felleigenschaften.

Charakterlich ist die Rasse dabei besonders aktiv und hat auch große Freude daran sehr verspielt einfach den eigenen Trieben nachzugehen und die eigentlichen Grenzen zu überschreiten. Dieser Spieltrieb ist aber dennoch mit einer sehr menschennahen Art verbunden.

  • Exotic Shorthair

Auf den ersten Blick ist die Exotic Shorthair besonders eins: rund. Neben der mittleren Körpergröße sind besonders Formen und Proportionen von Kopf und Körper hierfür verantwortlich aber auch das kurze und glatte Fell liefert gewisse Beiträge hierzu. Das macht die Katze nicht weniger ansprechend, sondern vielmehr zu einem kuscheligen Wegbegleiter.

Gehalten wird das Tier vor allem drinnen. Dabei kommt das Tier aber auch ohne ständige Nähe aus und gilt als eher eigenständig, ruhig und freundlich. Wichtig zu beachten ist allerdings die tägliche Fellpflege.

  • Japanese Bobtail Longhair

Namensgebend und auch auf den ersten Blick auffällig an der Japanese Bobtail Lonhair ist, dass diese fast gar keinen Schwanz besitzt. So ist dieser nur wenige Zentimeter lang und gepaart mit dem langen Fell kaum zu sehen. Das weitere Aussehen kann aber durchaus überzeugen, immerhin hat die Katze ein freundliches Gesicht und kann auch durch das abwechslungsreiche Fell überzeugen. Insgesamt ist das Tier intelligent und freundlich, wodurch ein durchaus sympathisches und umgängliches Tier entsteht. Das wird auch dadurch unterstützt, dass die Tiere gerne mit Menschen umgehen.

  • Japanese Bobtail Shorthair

Die lange und stolze Geschichte der Japanese Bobtail Shorthair Katze ist bis ins 8. Jahrhundert zurückzuverfolgen, was für Katzenarten beeindruckend lange ist. Prägend ist der Schwanz, der im eingerollten Zustand kaum zu finden ist und selbst ausgerollt nur wenige Zentimeter Länge erreicht. Freundlich ist dabei nicht nur das Aussehen der recht kräftigen Katze, sondern ebenfalls der Charakter. Dieser schließt beispielsweise ein, dass die Katzen so intelligent sind, dass sogar Tricks erlernt werden können und auch der Umgang mit Kindern kann durchaus erzogen werden.

  • Khao Manee

Auf den ersten Blick wirkt die Khao Manee besonders reinlich, was besonders am Äußeren liegt. So ist das Fell nicht nur schneeweiß, sondern ebenfalls glatt und eng anliegend. Auch der proportional ansprechende Kopf mit den recht großen Ohren passt da einfach ins Gesamtbild der Katze, welche optisch von verschiedensten Augenfarben abgerundet wird.

Diese Eleganz präsentiert das Tier besonders in der Wohnung, da die Katze nicht viel Auslauf benötigt. Im Zusammenspiel mit Menschen zeigen die Katzen allerdings ihre ganze Größe, da sie dort mit der verspielten Art im Umgang mit Menschen wirklich immer wieder verzaubern können.

  • Korat Katze

Eine kleine, niedliche und dennoch kräftige Katze ist die Korat Katze, die auch oft als Si-Sawat bezeichnet wird. Wie andere Katzenarten auch stammt diese aus Thailand und übersetzt steht der Name besonders mit dem Glück in Verbindung. Als Haustiere sind die Korat Katzen wirklich gut geeignet, da sie nicht nur viel und gerne mit Menschen interagieren, sondern dabei gleichzeitig intelligent sind, sich aber auch über verspielte Momente erfreuen können. Wer der Korat Katze eine besondere Freude machen möchte greift zu einer leichten Bürste, auch wenn das für die Fellpflege nicht zwingend notwendig ist.

  • LaPerm

Elegant und auch ein bisschen mysteriös ist nicht nur der Name der LaPerm Katze, sondern auch das Äußerliche. Perm bedeutet übersetzt Dauerwelle und genau das ist auch prägend für die Rasse. Besonders am Körper und am Schwanz sind dabei ausgiebige Locken zu finden, die oft sogar noch durch besondere Fellfärbungen noch interessant werden. Das Auftreten wird dabei insgesamt aber auch durch eine gewisse Eleganz unterstrichen.

Wer eine Katze sucht, die die Nähe zum Menschen wertschätzt und dabei stets sympathisch und intelligent auftrifft, kann mit der LaPerm eine durchaus gute Wahl treffen.

  • Maine Coon

Dass es im Nordosten der USA auch durchaus kalt werden kann, beweist die Maine Coon Katze auch mit dem üppigen langen Fell. Der kraftvolle Körperbau und auch der lange buschige Schwanz untermauern dabei aber auch, warum der Name des Tiers an Waschbären angelehnt ist. Doch optisch ist die Katze alles in allem doch ein deutlich schöneres Tier mit dem langen, glänzenden und durchaus farbenfrohen Fell. Das Tier hält sich dabei gerne draußen auf und ist stets viel unterwegs. Trotz diesem Drangs nach Draußen zu gelangen, ist die Maine Coon dennoch ein angenehmes Haustier für die Familie.

  • Manx

Obwohl der Körper der Manx gemessen durchaus im Vergleich der Katzen groß ist, wirkt das Aussehen doch kompakt. Das liegt an mehreren Faktoren. Einerseits ist das Fell recht kurz und liegt an. Andererseits ist der Körper auch recht kräftig und weniger Schlank. Aber auch der gänzlich fehlende Schwanz ist ein wichtiger Grund dafür, warum die Manx diesen Eindruck vermittelt. Das schöne Tier ist charakterlich eher ruhig aber auch durchaus anhänglich, weshalb die primäre Haltung in der Wohnung eher weniger verwundert.

  • Munchkin

Was viele nicht wissen ist, dass Munchkin nicht nur ein Kartenspiel, sondern ebenfalls eine Katzenrasse ist. Charakteristisch ist dabei besonders das Äußerliche. So hat die Katze einen langen und ausufernden Schwanz, der fast so lang ist wie der ebenfalls recht lange Oberkörper. Besonders gepaart mit dem kurzen Hals und den kleinen Beinen entsteht ein interessantes Tier mit wechselnder Felllänge.

Gerne lässt sich der Munchkin in der Wohnung halten. Nicht nur als Kitten, sondern auch im späteren Leben ist die Katze sehr verspielt und sucht somit den Kontakt zu Menschen. Das intelligente Wesen der Tiere trägt ebenfalls zu diesem angenehmen Umgang miteinander bei.

  • Norwegische Waldkatze

Auf den ersten Blick wirkt die norwegische Waldkatze recht imposant und üppig. Besonders die überdurchschnittliche Körpergröße und das lange Fell an riesigen Schwanz sprechen hierfür. So sieht man dem Tier einfach an, dass dieses gut gegen den Winter geschützt ist und zwar auch dann noch, wenn im Sommer das Fell etwas kleiner ausfällt. Wenig verwunderlich ist auch die Fellpflege bei den norwegischen Waldkatzen recht aufwändig. Genauso wenig verwundert auch, dass es sich um einen Freigänger handelt. Neben dem ausgeprägten Jagdtrieb der Tiere freuen sie sich auch teils fordernd über die Gesellschaft von Menschen.

  • Ocicat

Exotisch ist nicht nur der Name der Ocicat, sondern auch die Herkunft und das Aussehen. So stammt die Katze aus den USA und ist eher zufällig durch Kreuzungen entstanden. Optisch fallen besonders die Proportionen rund um den Kopf auf, da die Ohren groß sind und der Kopf selbst relativ klein bleibt. Das Fell ist aufregend und abwechslungsreich mit vielfältigen Mustern und Färbungen.

Als Freigänger ist die Katze sehr gerne draußen unterwegs, lässt es dort aber auch eher ruhig angehen und freut sich immer, wenn es menschliche Gesellschaft gibt, über die sich gefreut werden kann. Auch die Gesellschaft anderer Katzen kann helfen und zur Unterhaltung der Tiere beitragen.

  • Orientalisch Langhaar

Die Eleganz der orientalischen Langhaarkatzen ist hierzulande eher eine Seltenheit. Der stolze Körperbau mit der schlanken und großen, aber dennoch eleganten Körperhaltung ist ein Indiz hierfür. Das Fell, welches den kleinen Kopf vom Hals ausgehend beinahe umhüllt ist aber auch ein wichtiger Grund und trägt zum Aussehen bei. Vergessen werden darf in dieser Auflistung aber ebenfalls nicht, dass auch der Schwanz mit dem langen Fell prägend für die Optik ist.

Das orientalische Langhaar lässt sich dabei hervorragend in der Wohnung halten und sucht dabei oft und viel die Nähe zum Menschen, was sich auch in der täglichen Fellpflege äußert.

  • Orientalisch Kurzhaar

Die meisten Menschen hierzulande haben bei der Erwähnung orientalischer oder exotischer Katzen wahrscheinlich das Bild des orientalischen Kurzhaars vor Augen. Der lange Körper gepaart mit den riesigen Ohren und großen Augen am kleinen Kopf sind genauso wichtige Indizien hierfür wie der lange und dünne Schwanz oder die langen Vorderbeine.

Die Neugierde und Intelligenz der Tiere sind ebenfalls wichtige Eigenschaften der Tiere und auch die Integration in die gesamte Familie ist den Tieren wichtig. So kann es auch gerne zu verspielten Momenten kommen, in denen die Katze die große Unterhaltung genießt, genauso fordernd ist das Tier aber auch-

  • Persische Langhaarkatze

Die persische Langhaarkatze sieht immer schlecht gelaunt aus. Die heruntergezogenen Mundwinkel sowie die ständig gerunzelte Stirn, die in einem Meer aus Fell herausblicken sind dabei ganz einfach so aufgebaut, auch wenn der Gemütszustand eigentlich anders ist. Das Fell ist durchaus buschig und einnehmend, weshalb die persische Langhaarkatze diesen Titel durchaus verdient. Das Tier ist dabei ruhig und gemütlich und somit ausgesprochen umgänglich. Wichtig ist aber auch, dass das prägende Fell regelmäßig behandelt wird, sowohl durch tägliche Fellpflege als auch durch regelmäßige professionelle Hilfen.

  • Pixie Bob

Die Abstammung vom Luchs ist beim Pixie Bob auf den ersten Blick zu sehen. So ist das Tier auch mit einer bräunlich-goldenen Färbung mit abwechselnden dunkleren Stellen ausgestattet und verfügt ebenfalls über den charakteristischen kurzen Schwanz. Doch anhand des eher fülligen Körperbaus wird auch klar, dass in der Kreuzung auch andere Katzenarten Einfluss haben. Eine komplett leise Katze ist der Pixie Bob dabei nicht aber der Umgang ist dennoch eher entspannt, da es sich auch um eine klassische Hauskatze mit wenig Anspruch an Freigänge handelt.

  • Ragdoll

Oft werden Katzen nach den optischen Eigenschaften benannt und auch bei der Ragdoll ist die Ähnlichkeit zu den gleichnamigen Stoffpuppen vorhanden. Doch auch charakterliche Züge tragen zu dieser Benennung bei, was eher ungewöhnlich ist. So ist die Katze wirklich sehr ruhig und somit immens umgänglich. Das geht auch damit einher, dass die Katzen in der richtigen Umgebung wirklich viel Vertrauen schenken können, was sie zu einer exzellenten Gesellschaft macht.

  • Russisch Blau

Die Benennung der Russisch Blau Katzen ist nicht nur ungewöhnlich, sondern rein optisch auch gar nicht zutreffend. So können, wenn überhaupt die Augen in einigen Fällen als blau bezeichnet werden, doch auch diese sind oft eher grün. Das Fell hingegen ist eher gräulich, aber dennoch das prägende Merkmal, da die Katze über zwei verschiedene Schichten an Fell gleichzeitig verfügt. Die Hauskatze benötigt dennoch nur wöchentliche Fellpflege und gilt als verspielt, unabhängig und elegant im gesamten Auftreten. Wer eine innige Beziehung mit den Tieren aufbaut, erhält großartige Gesellschaft.

  • Savannah Katze

Auf den ersten Blick erinnern die Savannah Katzen gar nicht an Hauskatzen, was auch an der Züchtungsgeschichte liegt, da unmittelbare Vorfahren noch Wildkatzen waren. Die schlanke und athletische Art gepaart mit dem durchaus tarnfähigen Fell und den großen und aufmerksamen Ohren sind wichtige Gründe hierfür. Charakterlich gibt es viele Meinungen und folglich ist die Katze wirklich nur für fortgeschrittene Halter eine gute Wahl.

  • Scottish Fold

Dass bereits kleinste Merkmale an Katzen wie die Ohren namensgebend sein können beweist die Scottish Fold Katze. So ist diese durch kaum zu sehenden, kleinen und eingeklappten Ohren charakterisiert und sieht somit fast merkwürdig aus. Dennoch sind Fellfärbung und Körperform schön und abwechslungsreich und stellen somit ein beeindruckendes Tier dar. Gehalten wird das Tier ausschließlich in der Wohnung und auch die ruhige Art ist prägend, weshalb sich das Tier kaum mehr als notwendig bewegt.

  • Selkirk Rex

Wer bei dem Namen Rex zunächst an Hunde denkt, kennt die Selkirk Rex Rasse noch nicht. Die aus den USA stammende Wohnungskatze gelten als aktiv und aufmerksam, mögen es aber auch die Nähe zum Menschen zu suchen und diesen näherzukommen. Rein optisch fällt hierbei besonders das zottelige Fell auf, welches den gesamten Körper prägt und interessante Färbungen annehmen kann. Die Körperform lässt sich dabei insgesamt als eher durchschnittlich beschreiben mit schönen und gleichmäßigen Proportionen.

  • Siamkatze

Auch wenn die Siamkatze hierzulande nicht die allergrößte Prominenz und Beliebtheit genießt, ist die Katze weltweit doch von immenser Bedeutung. Das liegt nicht nur daran, dass die Katze bis heute an vielen Orten der Welt gehalten wird, sondern ebenfalls an der Ausbreitung in der Geschichte. Viele der heute bekannten Rassen stammen von der Siam Katze ab oder gehen aus Kreuzungen hervor.

Das Tier selbst hat ein eher ungewöhnliches aber dafür umso einprägsameres Aussehen. So ist der Körper in weiten Teilen eher hell gehalten, verfügt aber rund um die Pfoten, am Schwanz und im Gesicht sowie an den Ohren über dunkle Einfärbungen, die somit in einem ganz besonderen Kontrast münden. Das unterstreichen die oft hellen Augen dann umso mehr.

Neben der besonderen Optik gilt die Siamkatze als laute und lebendige Katze, die vielfach gehört werden kann. Gerne stellt die Katze dabei die eigene Gesangsfähigkeit zur Schau und ist selbstbewusst einfach laut. Wenig verwunderlich ist auch das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit dabei nicht zu unterschätzen und als prägendes Merkmal zu sehen. Die Haltung ist entsprechend herausfordernd und sollte nur dann überlegt werden, wenn ausreichend Zeit vorhanden ist.

  • Sibirische Katze

Die evolutionäre Anpassungsfähigkeit von Tieren ist wirklich beeindruckend, was auch die sibirische Katze besonders durch das üppige und lange Felle unterstreichen kann. Rein optisch kann das Tier dabei umfassend überzeugen, immerhin ist das Fell auch ansehnlich und abwechslungsreich eingefärbt. Obwohl zu vermuten wäre, dass es sich um einen Freigänger handelt, hält sich die Katze doch überwiegend drinnen auf. Als Haustier wird dabei das Miteinander genossen und auch die intelligente Art der Tiere kann immer wieder überzeugen.

  • Singapura Katze

Prägend für die Singapura Katze ist besonders die kleine Größe, immerhin gibt es wohl keine kleinere Rassekatze. Dennoch hat die Katze besonders für die Größe eine gewisse Kraft und kann sich durch eine flinke und geschickte Bewegungsgabe auszeichnen. Obwohl die Katze besonders durch das Leben in der Straße Singapurs bekannt geworden ist, lässt sie sich heute gut auch im Haus halten und benötigt nur wenige Freiläufe. Die lebendige Art der Rasse wurde dabei allerdings nie abgelegt.

  • Snowshoe

Das weiße Fell als Tarnung im Schnee hat der Snowshoe bis heute nicht abgelegt und das obwohl sie inzwischen weitestgehend im Haus gehalten wird. Dennoch gibt es durchaus auch verschiedene Färbungen des Fells. Das Tier gilt dabei als weitestgehend kräftig, weist aber auch eine gewisse Eleganz auf. Charakterlich kann die verspielte Art des Tiers überzeugen und auch die Anhänglichkeit des Tiers kann immer wieder betont werden. So mögen es die Katzen Gesellschaft zu genießen und sind förmlich davon abhängig.

  • Somali Katze

Besonders der kräftige Hals, die aufstehenden Ohren und der lange und buschige Schwanz sind Eigenschaften, die bei der Somalia Katze direkt ins Auge springen. Das Tier gilt dabei als kräftig und verfügt über ein einprägsames Fell mit mittellangen Haaren. Dieses Fell benötigt dabei tagtägliche Pflege und ist im Umgang nicht immer ganz einfach. Die Katze ist durchaus flexibel und kann in verschiedenen Haushalten sinnvoll gehalten werden, da sowohl Gesellschaft durchaus beliebt ist für die Katze als auch der Freigang in der Welt.

  • Sphynx Katze

Unterschiedliche Kulturen verfügen über unterschiedlichste Geschmäcker. Die nackte Sphynx Katze mit dem winzigen Kopf und den riesigen Ohren ist ein gutes Beispiel hierfür. Was nach unseren Standards eher ungewöhnlich ist, ist in anderen Kulturen bewusst gezüchtet worden. Interessanterweise stammt diese Züchtung besonders aus Kanada, was aufgrund der dortigen Temperaturen und dem ägyptisch angelehnten Namen doch ungewöhnlich ist. Mit der Haltung hast Du durchaus alle Hände voll zu tun, da viele Möglichkeiten vorhanden sind und das Tier auch durchaus fordernd ist.

  • Tiffanie

Das Fell der Tiffanie ist halblang und verfügt über interessante Färbungen, zu denen beispielsweise die vereinzelten schwarzen Elemente auf dem weitestgehend etwas helleren Untergrund zählen. Besonders im Kopfbereich und im Zusammenspiel mit Mund, Nase, Ohren und Augen bildet das den optisch interessanten Charakter der Katze. Apropos Charakter. Die Tiffanie zählt zu den lauteren Katzen, die sich gerne durch vielfältiges Miauen Aufmerksamkeit verschafft. Gepaart mit der anhänglichen Art des Tiers kann ein interessantes Wechselspiel entstehen, besonders aufgrund der Intelligenz der Tiere.

  • Tonkanese

Der Tonkanese ist eine interessante Art. So erinnert diese auf den ersten Blick auch an andere Tiere, was besonders an der Färbung des Fells liegen kann. Besonders dann, wenn das Fell ein kräftiges Braun mitbringt ist das evident und Assoziationen zu manchen Hundearten sind durchaus möglich. Doch spätestens mit der eleganten Art und dem schlanken Körperbau wird klar, dass es sich um eine Katze handelt. Gerne interagieren die Tiere viel mit Menschen und sind somit als anhänglich zu bezeichnen. Viel Unterhaltung ist notwendig, doch so manches Spielzeug kann hier bereits ausreichen.

  • Türkisch Van

Mit dem Türkisch Van lernst Du eine wirklich bildhübsche Katze kennen. So wirkt das weiße Fell, welches große Teile des Körpers prägt beinahe wie eine Grundlage für die eleganten Einfärbungen am Schwanz und im Kopfbereich und auch die malerisch schönen Augen kommen so noch mehr zum Vorschein. Das Tier ist dabei durchaus groß für Katzen. Besonders die Intelligenz der Tiere lässt sich hierbei betonen und mit den verspielten Eigenheiten des Tiers in einem Atemzug erwähnen. Wer dann noch regelmäßig die Fellpflege begünstigt, wird schnell eine gute Beziehung mit dem Tier aufbauen können.

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In Sachen Katzen gibt es somit eine große Auswahl. Wer als Halter hieran interessiert ist sollte nur niemals vergessen, dass die allermeisten dieser Katzen wirklich lebhaft sind und auch oder sogar besonders in den eigenen vier Wänden einiges passieren kann. Um sich hier vor großen Risiken zu schützen ist daher eine Katzenversicherung eine sinnvolle Überlegung. Genau dafür bist Du bei uns auch schon an der richtigen Adresse, immerhin findest Du bei uns maßgeschneiderte Lösungen. Wirf daher einen Blick auf unsere Website und erfahre mehr zu Versicherungen für deine Katze!

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