Medikamente für Katzen

Medikamente für Katzen – Wann sollte man einer Katze Tabletten geben?

Viele Tierbesitzer stellen sich hin und wieder die Frage, wann Medikamente für Katzen verabreicht werden müssen, um eine Krankheit und/ oder die dazugehörigen Beschwerden  zu bekämpfen. Oftmals versucht das Immunsystem des Körpers, unerwünschte Viren und Bakterien zu beseitigen, schafft es jedoch nicht in Eigenregie. Manchmal bedarf es dementsprechend Hilfe von außerhalb, um eine rasche Genesung zu fördern.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Medikamente für Katzen. Diese werden häufig nach OPs verabreicht oder zur Bekämpfung von Parasiten verwendet.

Auch prophylaktische Wurmkuren oder Schmerzmittel werden heutzutage in Tablettenform verabreicht.

Medikamente für Katzen – Welche Katzenkrankheiten und -beschwerden werden mit Tabletten behandelt?

Im Bereich der Medikamente für Katzen gibt es keine standardisierte Grundregel, wann welche Medikamente für Katzen verschrieben werden. Grundsätzlich handelt es sich bei Tabletten um eine praktische Methode, die entsprechend notwendigen Wirkstoffe dosiert zu verabreichen.

Wann eine Katze ein Medikament benötigt, entscheidet letztendlich natürlich der Tierarzt. Wie oben erwähnt, werden oft Würmer mit Hilfe von Tabletten bekämpft. Doch auch nach Operationen, in deren Zusammenhang sich übrigens eine Tier-OP-Versicherung empfiehlt, kann es sein, dass deine Katze Medikamente benötigt.

Diese können weiteren Erkrankungen vorbeugen, Entzündungen bekämpfen und bei einer schnelleren Genesung helfen. Die Liste an Krankheiten und Beschwerden, die mit Tabletten behandelt werden können, ist jedoch lang.

Doch so wirkungsvoll die entsprechenden Medikamente für Katzen auch sind, so kompliziert ist es oft, diese dem Tier zu verabreichen. Nicht jede Katze ist begeistert davon, alles zu fressen, was ihr vorgesetzt wird. Herrchen und Frauchen kommen dann oft ins Schwitzen – vor allem dann, wenn sie wissen, dass eine Tablette pro Tag über einen gewissen Zeitraum eingenommen werden muss.

 

Medikamente für Katzen – Katzen Tabletten verabreichen – so geht’s leichter!

Du wirst schnell bemerken, dass deine Katze wahrscheinlich nicht sonderlich begeistert davon sein wird, eine Tablette einzunehmen. Es gibt durchaus unkompliziertere Medikamente für Katzen. Manche Katzenkrankheiten erfordern jedoch mehr als „nur“ Ruhe und Verwöhnen.

Falls doch, hast du in dieser Hinsicht mit deinem Tier einen wahren Glückstreffer gelandet. Die gute Nachricht ist jedoch, dass du deinen Vierbeiner auch ein wenig austricksen kannst.

 

Tipp Nr. 1: die richtige Ausgangssituation schaffen

Ehe du dich mit den verschiedenen Methoden befasst, sollten einige Tipps beachtet werden, um zu gewährleisten, dass sowohl Katze als auch Halter sich bei der Tabletteneinnahme wohlfühlen.

Hier kann es schon helfen, den Tierarzt zu fragen, ob du die Tabletten verarbeiten darfst. In Pulverform lassen sie sich viel leichter unters Essen oder mit Wasser mischen.

Falls genau das nicht erlaubt ist: keine Panik! Katzen können Stress und Nervosität beim Menschen wahrnehmen und lassen sich davon anstecken. Deshalb brauchst du in jedem Falle Zeit und Geduld.

Eine ideale Vorbereitung ist das A und O beim Tabletten Geben. Daher solltest du dir schon vorher alle nötigen Utensilien zurechtlegen, so dass die Katze eigentlich nur zur letztendlichen Einnahme der Medikamente animiert werden muss.

Ein ruhiger, aber bestimmter Ton hilft dir und deiner Katze dabei, Ruhe zu bewahren. Eine ruhige Katze kratzt und beißt tendenziell eher selten.

Eine weitere Hilfsperson kann bei solchen Aktionen nicht schaden. Wichtig hierbei ist, dass die Katze die Hilfsperson kennt und nicht zusätzlich zur Situation von Fremden „überrumpelt“ wird.

 

Der Katze Tabletten geben – Verschiedene Methoden in der Übersicht

Es gibt unterschiedliche Methoden, die dir dabei helfen können, deiner Katze Tabletten zu verabreichen. Jedes Tier ist verschieden und du wirst auch sehen, dass deine Katze nicht unbedingt für jede Methode geeignet ist. Manche Katzenarten sind hier kooperativer als andere.

Die richtige Vorgehensweise ist aber entscheidend, um deine Katze nicht unnötig zu stressen. Im Laufe der Zeit wird für beide Parteien die Einnahme sicherlich einfacher.

 

Methode Nr. 1: das Verstecken

Eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, Medikamente für Katzen zu verabreichen, ist es, die Tablette unter Leckerchen zu verstecken. Bestimmt wird deine Katze ein Lieblingsleckerli haben, das innerhalb von wenigen Sekunden scheinbar inhaliert wird.

Genau hier setzt die Versteck-Methode an. Jedoch eignet sich diese Vorgehensweise nur, wenn die Tablette keinen zu intensiven Eigengeschmack hat. Katzen schmecken die bitteren Pillen und sortieren sie einfach aus.

Bei gefräßigen Tieren ist die Methode für Medikamente für Katzen jedoch ideal, da sie wohl erst zu spät merken werden, was ihnen verabreicht wurde. Achtung: Sollte es sich um eine Antibiotika Tablette handeln, darf sie nicht mit Milchprodukten verabreicht werden.

 

Methode Nr. 2: das Untermischen

Falls es der Tierarzt erlaubt hat, die Medikamente für Katzen (z.Bsp. Tabletten) zu zerdrücken, kannst du das Pulver in das Nassfutter mischen. Doch wie gesagt: vor solchen Aktionen muss immer der Tierarzt konsultiert werden. Schilddrüsentabletten dürfen beispielsweise nicht zerkleinert werden und eignen sich nur für die direkte Einnahme oder die Versteck-Methode.

 

Methode Nr. 3: die Tablette ins Fell schmieren

Nutze die Putzleidenschaft deiner Katze! Kaum ein anderes Tier ist so auf die eigene Fellpflege bedacht wie Katzen. Stetig und – zumindest gefühlt – sind sie stundenlang mit der Körperpflege beschäftigt und putzen sich emsig.

Medikamente für Katzen, die zerbröselt werden dürfen, kann das Pulver mit einer klebrigen Substanz, wie Malzpaste, auf das Fell oder die Pfoten geschmiert werden. Du kannst die Paste mit dem Pulver auch direkt auf das Maul schmieren. Der natürliche Instinkt der Katze wird sie dazu verleiten, die klebende Stelle sauber zu putzen. Durch das Putzen nimmt sie die Medikamente auf.

Doch aufgepasst! Wenn du zwei oder mehr Tiere hast, eignet sich diese Methode nur bedingt. Denn: Sinn der Sache ist es natürlich nicht, dass sich die Katzen gegenseitig putzen und dann die falsche Samtpfote das Pulver aufnimmt.

 

Methode Nr. 4: der Tabletteneingeber

Es gibt in nahezu allen Tierbedarfsläden spezielle Tabletteneingeber, mit Hilfe derer die Tablette direkt ins Maul der Katze verabreicht werden kann. Diese Methode eignet sich für Katzen, die sich nicht mit der Versteck-Methode überrumpeln lassen. Natürlich kann man die Tablette auch mit den bloßen Fingern eingeben, jedoch besteht hier Verletzungsgefahr für dich, falls die Katze doch mal zubeißen sollte. Durch den Tabletteneingeber sind deine Finger außerhalb der Reichweite der Zähne deines Stubentigers.

 

Übrigens: Medikamente für Katzen sind zwar sehr wirkungsvoll, können das Budget jedoch auch belasten. Eine Krankenversicherung kann hier helfen, Geld zu sparen.

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